Dürrwang - Caravan und Reisemobile


Urlaubsreise Rogalski

Schönes Wetter und angenehme Temperaturen - das wünschte sich das Ehepaar Rogalski im Frühjahr 2009 für seine Reise. Und so machten sie sich von Bochum aus auf den Weg in die Extremadura in Zentralspanien. Sie fanden dort die ersehnte Sonne, Naturparks, monumentale Altstädte, atemberaubende Gebirge, aber auch Schnee. Lesen Sie den Reisebericht der Rogalskis mit faszinierenden Fotos.
Beladen mit zwei Fahrrädern und einem kleinen Roller traten wir im Hymer S 650 die 2000 Kilometer lange Anreise an. Die Extremadura ist eine der 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens, liegt im Südwesten des Landes und grenzt an Portugal. Mit einer Fläche von 41.634 km² ist sie größer als Dänemark, Belgien oder die Niederlande.
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Nach zwei Übernachtungen auf Autobahnrastplätzen genossen wir den Blick in die Natur in Bagueras du Boi, am Rande des Nationalparks Aguis Tortes. Dieser Park gehört noch zu den Pyrenäen.
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Auf dem Weg nach Arroyo de la Luz kamen wir an diesen Storchenkolonien vorbei. Fast könnte man denken, dass so viele "Klapperstörche" für den reinsten Babyboom in Spanien sorgen. Tatsächlich hat Spanien aber - ähnlich wie Deutschland - eine sehr niedrige Geburtenrate.
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An der Talsperre von Nuevalos in der Nähe des Monasterio de San Piedra übernachteten wir auf unserer Hinreise.
Zwischen Zaragossa und Madrid liegt das Monasterio de San Piedra. Hier wurden in den letzten Jahrzehnten die alten Parkanlagen, eine wunderbare Wasserwelt, wieder zum Vorschein gebracht und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Bilder aus dem Park vom Monasterio.
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Die Plaza Mayor in Caceres ist heute Treff- und Sammel- sowie Ausgangspunkt für den Weg in die monumentale Altstadt, die seit 1986 unter dem Schutz der UNESCO steht. Bei jedem Schritt wartet man darauf, das Don Quicote auf seiner Rosinante um die Ecke kommt.
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Vor dem Tor von Granadilla, am Ufer des Stausees Gabriel Y Galan.
Dieser Stausee sollte eigentlich das Dorf fluten und es musste aufgegeben werden.
Der Ort Granadilla, der vollständig von einer arabischen Mauer umgeben ist, verfiel fast vollständig. Vor etwa 13 Jahren begannen spanische Studenten damit, das Dorf wieder instand zu setzen.
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Merida nennt man auch das "Spanische Rom". Werden hier bei Bauarbeiten altrömische Siedlungsüberreste gefunden, müssen diese in die Neubauten integriert werden und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Dies ist gut zu sehen an einem neuen Bürokomplex in der Nähe des römischen Museums.
Nach der Besichtigung Meridas benötigten wir dringend eine Ruhepause an der Embalse (Talsperre) de Proserpina. Auch diese Embalse ist noch aus der Römerzeit. Sie versorgte über den Acueducto Los Milagros (Wunderaquädukt) das altrömische Merida.
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Der Naturpark von Monfragüe ist seit 1979 Naturschutzgebiet. Er ist ein Paradies für Vogelkundler und liegt vor den Toren von Plasencia. Am Salto del Gitano, einem legendenumwobenen Felsvorsprung, kann man Mönchsgeier, Gänsegeier und Kaiseradler in großer Zahl beobachten.
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Das Valle del Jerte - genannt das Tal der Kirschen - im Norden von Plasencia ist eine der schönsten Landschaften der Extremadura.
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Auf dem Friedhof von Montanchez haben wir schon mal ein Plätzchen für uns ins Auge gefasst. Den Ort Montanchez nennt man auch den Balkon der Extremadura: Man hat einen tollen Blick auf die Ebene im Westen und die Gebirgstäler im Osten.
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Der Ort Trujillo mit seiner beeindruckenden Plaza Major ist wohl die berühmteste Stadt der Extremadura. Von hier aus machten sich berühmte Konquistadoren wie Pizarro, Orelana und Alarcon auf dem Weg in die "Neue Welt". Das Reiterdenkmal von Francisco Pizarro beherrscht die Placa Major.
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Unsere Mittagspause auf einer Passhöhe in der Nähe von Guadalupe. Der grandiose Panoramablick hat uns die Mahlzeit versüßt.
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Unsere Heimreise führte uns über Andorra. Diese Stadt ist für große Womos nicht unbedingt zu empfehlen. Vor allen Dingen nicht in den Nachmittagsstunden und frühen Abendstunden.
Aber wir fanden sogar hier einen Wohnmobilstellplatz. Nachdem wir drei Wochen von der Sonne verwöhnt worden waren, hatten wir hier noch einmal ganz viel Schnee. Zum Glück mussten wir die Schneeketten nicht aufziehen.
Insgesamt legte unser Hymer auf dieser Reise 5.700 Kilometer zurück. Unser Rückweg führte uns dann noch ganz kurz ins Elsass. Dort war es so schön, dass wir unseren Sommerurlaub 2009 dort verbrachten - aber das ist eine andere Geschichte...


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